 Der Diemelsteig als “jüngstes Kind” in der Reihe unserer touristischen Attraktionen ist ein ebenso lohnender wie anspruchsvoller Wanderweg mit 60 km Länge. Beginnend am Parkplatz des “Haus des Gastes” in Diemelsee-Heringhausen führt der Diemelsteig über Rhenegge nach Adorf, weiter über Wirmighausen, Flechtdorf und Deisfeld nach Schweinsbühl. Weiter über Hemmighausen verläuft der Diemelsteig ein Stück gemeinsam mit dem bekannten Uplandsteig nach Ottlar um dann wieder “allein” nach Heringhausen zurück zu kehren. Mit seiner weitgehend naturbelassenen Wegeführung inmitten einer ausgeprägten Mittel- gebirgslandschaft bietet der Steig herrliche Aus- blicke, teilweise größere Steigungen, Landschafts panoramen, Wiesen und Feldflure im stetigen Wechsel. Die gute Wegemarkierung inclusive einer fortlaufenden Kilometrierung läßt diesen Weg mit und ohne Karte sicher erwandern.
Sollte Ihnen beim Wandern jedoch eine Beschilderung nicht eindeutig oder fehlerhaft erscheinen, informieren Sie uns bitte, damit wir umgehend solche Schwachpunkte beseitigen können.
Der Diemelsteig ist mit seinen 60 Kilometern Länge zu lang, um ihn in einer Tagesroute bewältigen zu können. Sie finden unter der Rubrik “Unterkünfte” zahlreiche Übernachtungsmöglichkeiten in Diemelsee, die für jeden Geldbeutel passende Qualität anbieten.
Weitere Informationen über den Diemelsteig, Unterkünfte oder Sehenswürdigkeiten der Gemeinde erhalten Sie auch gern von der
Tourist-Information Diemelsee Kirchstraße 6 34519 Diemelsee Tel. 05633-91133 /Fax 05633-91134 info@diemelsee.de
Wegbeschreibung
D km 0 bis 5
Am Haus des Gastes in Heringhausen beginnt der Diemelsteig in Ortsmitte unterhalb der St. Barbarakirche. Als Wehrkirche im 11. Jahrhun- dert erbaut, diente sie mit ihrer festungsartigen Wuchtigkeit Greisen, Frauen und Kindern Schutz vor den benachbarten Raubrittern. So trieb u.a. Götz von Berlichingen hier sein Unwesen und hinterließ vielerorts seine blutige Visitenkarte.
Schnellen Schrittes verlassen Sie also den Start- punkt und orientieren sich in Richtung Diemelsee.
Entlang der Uferpromenade mit herrlichen Ausblicken auf kleine Buchten, Segler, Surfer und Badevolk führt die Strecke vorbei am größten Diemelseer Hotel zum Ortsausgang Heringhau- sen. Sie überqueren die L 3078 und kommen nach wenigen Metern zum Parkplatz „Floren-bicke“. Es folgt der Anstieg zum heimlichen Höhepunkt des Diemelsteiges: Die St- Muffert-Klippe mit ihrer Schutzhütte fast am höchsten Punkt des Berges ( 592m ) war schon Schauplatz bekannter Fernsehsendungen. Ein unvergleich-licher Panoramablick auf die beiden Enden des Sees lohnt den beschwerlichen Aufstieg.

Sie durchqueren den Eisenberg. Vorbei an historischen Grenzsteinen des Fürstentums Waldeck (FW) und verlassen den Wald in Richtung Rhenegge
D km 5 bis 10
Schöner Ausblick auf Padberg mit seiner neuen Kirche St. Maria Magdalena. Vorbei an Wiesen und Feldern führt der Weg zum Frauenrad mit Schützhütte. Diese lädt zum Verweilen ein und gibt einen herrlichen Blick auf Adorf mit seinen Windmühlen frei.
Rhenegge 410-550 m, Einwohner: 505 Einwohner Gästebetten: 12 Anzahl der Gastronomiebetriebe: 1 Besonderheiten/touristische Einrichtungen: Die bei dem großen Dorfbrand 1822 abgebrannte Kirche wurde 1825 bis 1827 wieder aufgebaut. Markiertes Wanderwegenetz, Freizeitpark mit Kneipp-Tretbecken und Grillstation, Kinderspielplatz, Schutzhütten, Festhalle (ca. 600 Plätze ), Sportplatz. Nun folgen Sie dem Feldweg talwärts bis zur Rhene. Dieser kleine Bach speiste früher die „Kleine Mühle“, deren Rad heute noch bei der Gaststätte „Hofmeister“ in Adorf besichtigt werden kann. Weiter längs des Mühlengrabens zur Rheneger Mühle, wo heute noch Strom mit einer Wasserturbine erzeugt wird.. Über eine Brücke führt der Weg entlang der L 3076 in Richtung Besucherbergwerk Grube „Christiane“.
  Beschreibung Besucherbergwerk
Aufwärts vorbei am Ausgang der Grube – „Pferdestollen“ führt der Diemelsteig zu einem kleinen Waldstück.
D km 10 bis 15
Sie biegen links am Waldrand ab und folgen dem Weg Richtung Martenberg.
Vor der Martenberger Klippe, als Formation „Rosenschlösschen“ und „Adorfer Stufe“ in Geologenkreisen weltweit bekannt , führt der Steig abwärts nach Adorf.
Adorf 330-550 m Einwohner: 1807 Gästebetten: 55 Anzahl der Gastronomiebetriebe: 6 Besonderheiten/touristische Einrichtungen: Mächtige romanische Basilika, einst Wehrkirche, aus der zweiten Hälfte des 12. Jahrhunderts, 1335 eine Burg. Die Klippe Martenberg steht wegen ihrer geologischen Besonderheit und zahlreicher Versteinerungen unter Naturschutz. Größter Ortsteil der Gemeinde Diemelsee mit Mittelpunktfunktion und Verwaltungssitz. Mehrmals ausgezeichnet im Dorfverschöne-rungswettbewerb. Besucherbergwerk „Grube Christiane“ mit Bergwerksmuseum und Mineralien –und Fossilien-Ausstellung. Wassertretbecken mit Freizeitanlage, Kinderspielplätze, Wanderwege, Kegelbahnen, Sportanlagen, Dansenberghalle (ca.800 Plätze), Hallentennis, Tennisanlage mit 3-Felder-Tennis, Reithalle und Reitplatz. Tanzveranstaltungen, Vereinsfeste und jährliche Märkte (Ostermarkt und Kram- und Viehmarkt). Überörtliche Wanderwege: Europäischer Fernwanderweg Nr. 1, Drei-Seen-Wanderweg. Historischer Dorfpfad, Natur- und Technikpfad.
Die nächsten beiden Kilometer begleitet Sie die „Bicke“, ein kleiner Bach, der in Wirmighausen entspringt. Bei Kilometer 14,5 erreicht man die Wirmighäuser Mühle und überquert die K 74.
D km 15 bis 20
Entlang des Eselspfads gehen Sie am Ortsrand bis zur Hauptstraße, überqueren die K 74 und verlassen Wirmighausen in Richtung Lenkenberg. Vorbei an Wiesen und Feldern geht es über den Lenkenberg bis zum Waldrand, wo es nach einem kurzen Rechtsabbieger wieder linkerhand zum Stunzenberg parallel und oberhalb der Aartalstraße in den Wald geht. Bei Kilometer 18,5 knickt der Weg rechtwinkelig ab in Richtung Eichenlied.
Wirmighausen 400-526 m Einwohner: 469 Gästebetten: 6 Anzahl der Gastronomiebetriebe: 2 Besonderheiten/touristische Einrichtungen: Die heutige Kirche wurden zwischen 1906 und 1908 erbaut. Neu angelegt wurden eine Grillstation mit Wassertretbecken und eine Freizeitanlage mit Spielplatz und Sport-anlagen, Wirmetalhalle (ca.700 Plätze). Regelmäßige Gästeveranstaltungen im Dorfgemeinschaftshaus und im Backhaus. Vorbei an Wiesen und Feldern über den Lenkenberg bis zum Waldrand, nach kurzem Rechtsabbieger gehen Sie wieder linkerhand zum Stunzenberg parallel und oberhalb der Aartalstraße im Wald. Bei Kilometer 18,5 knickt der Weg rechtwinklig ab in Richtung Eichenlied.
D km 20 bis 25
Bei Kilometer 20 überqueren Sie die K74 und gehen dann in Richtung Kalkrose. Aus dem Wald kommend eröffnet sich ein herrlicher Blick auf den Ort Flechtforf mit seiner zweitürmigen Pfeilerbasilika. Nach 500m Kreisstraße erreichen Sie den Ort Flechtdorf. Weiter bis zur Kirche.
Flechtdorf 450-600 m, Einwohner: 639 Gästebetten: 4 Anzahl der Gastronomiebetriebe: 2 Besonderheiten/touristische Einrichtungen: Erstmals 830 als Besitz Corveys genannt. Bedeutung durch das 1101 durch Graf Erpo von Padberg gestiftete Benediktinerkloster. Bemerkenswert ist die im romanischen Stil errichtete Abteikirche mit ihren wuchtigen Doppeltürmen. Schutzhütten, Kinderspielplatz, Aartalhalle (ca. 500 Plätze ) Sportanlage, Dorfgemein-schaftshaus mit Saal und eine Grillstation sind vorhanden.

Beim Friedhof knickt der Weg rechts ab in Richtung Halsberg. Vorbei an Waldrändern, Feldern und Wiesen geht der Weg in einer Schleife durch den Wald leicht ansteigend zum „Brückenkopf“.
D km 25 bis 30
Auf dem relativ ebenem Höhenweg (600müNN ) genießen Sie die herrliche Waldlandschaft des Mittelgebirges. Bei Kilometer 29,5 verlassen Sie das geschlossene Waldgebiet unterhalb des „Widdehagen“ Kurz vor Kilometer 30 sehen Sie nahebei eine Schutzhütte, die zum Verweilen nahe der Rhenequelle einlädt.
D km 30 bis 35
Ein kurzes Stück führt der Weg über die K68, geradeaus weiter zum kleinen Wäldchen. Nach dessen Durchquerung eröffnet sich der Blick auf den Ort Schweinsbühl. In einer kleinen Schleife verlässt man den Ortsrand von Schweinsbühl, wobei die K 67 überquert wird. Über den Höhenweg geht es am Winterscheid vorbei und man biegt dann links ab. Bei Kilometer 33 knickt der Weg rechts ab und verläuft ca. 800 m geradeaus durch den Wald. Schlängelnd geht der Steig bergab zum Hamesbeutel, umrundet ihn und führt weiter steil bergab zum Ortskern Deisfeld.
Schweinsbühl 500 m, Einwohner: 148 Gästebetten: 16 Anzahl der Gastronomiebetriebe: 1 Besonderheiten/touristische Einrichtungen: 1075 befindet sich das Dorf im Besitz des Klosters Corvey. 1150 wurde im romanischen Stil die kleine Dorfkirche am Nordrand des Dorfes errichtet. Die höchste Erhebung in der Gemarkung, der Widdehagen, ist 663 Meter hoch. Über die Hälfte der Ortsgemarkung besteht aus Nadel- und Mischwald. Dorfgemeinschaftshaus, Gasthaus, Schutz-hütten an Wanderwegen, Freizeiteinrichtun-gen und eine Wassertretanlage sind vorhanden. Überörtliche Wanderwege: Europäischer Fernwanderweg Nr. 1, Drei-Seen-Wanderweg. Gespurte Loipe mit Skiverleih.
In einer kleinen Schleife verlassen Sie den Ortsrand von Schweinsbühl, wobei man die K 67 überquert.
Auf dem Höhenweg vorbei am „Winterscheid“ biegen Sie links ab. Bei Kilometer 33 knickt der Weg rechts ab läuft ca. 800m geradeaus durch den Wald. Schlängelnd geht der Steig bergab zum Hamesbeutel, umrundet ihn und führt weiter steil bergab zum Ortskern Deisfeld.
D km 35 bis 40
Deisfeld 430-650 m, Einwohner: 110 Gästebetten: 13 Anzahl der Gastronomiebetriebe: - Besonderheiten/touristische Einrichtungen: Das 650 Jahre alte Deisfeld gehörte 1388 zum Kirchspiel Eimelrod. 1537 befand es sich im Besitz der Waldecker Grafen. 1749 wurde die Kleine Kapelle erbaut. Auf dem "Burgberg" kann man noch den alten Wallring erkennen. Fischteich, Kinderspielplatz, Wasser- tretbecken, Angelmöglichkeiten, Waldlehr- pfad, Dorfgemeinschaftshaus mit Gäste- raum, Bolzplatz, Grill- und Freizeitanlage und regelmäßige Gästeveranstaltungen.
Nach einer kleinen Schleife im Ort führt der Weg ca. 2 km entlang der Diemel zur Speier-Mühle.
Nach wenigen Metern erreichen Sie dann Hemmighausen, wo sich in Ortsmitte der Diemelsteig mit dem Uplandsteig trifft und von hier aus gemeinsam weiterläuft. In Hemmig-hausen besteht eine Einkehrmöglichkeit im Bauernstübchen (Do.-So. oder nach Vorankündigung).
Bergan führt nun der gemeinsame Steig zwischen Ölkes-Berg und Dietrichsberg zur Schützhütte am Niegelscheid.
D km 40 bis 45
Ein wunderbarer Blick auf den Diemelsee lädt zu einer kleinen Rast ein. Die Landschaft bietet nun in der Folge herrliche Fernsichten, das Land-schaftsbild ist vorwiegend geprägt von Wiesen und Feldern. Bergauf folgen Sie dem Steig bis zum Streckenkilometer 43 , kurz danach überqueren Sie die Kreisstraße 63 und folgen auf einer Teerstraße der Beschilderung zu den Dommelhöfen (635 m NN) . Bei den Höfen angekommen , sollten Sie den Steig einfach mal verlassen und hinaufgehen zum Dommelturm ( 750 m NN). Dieser Abstecher wird mit einem einmaligen Rundblick hinein ins Sauerland und ins Waldecker Land belohnt. An dieser Stelle trennen sich auch Diemel- und Uplandsteig.
Ottlar 450-750 m Einwohner: 201 Gästebetten: 140 Bereits 1537 wird eine Kapelle in Ottlar erwähnt. Der reizvolle Urlaubsort in unmittelbarer Nähe der Diemeltalsperre wird überragt vom mächtigen Dommel (738 m ü. NN) mit seinem Aussichtsturm. Nur ca. 10 km trennen den Ortsteil vom bekannten Wintersportgebiet Willingen. Ein gepflegtes Landhotel, zahlreiche Pensionen und Ferienwohnungen zeugen von der großen Beliebtheit dieses Ortes. Sowohl im Sommer als auch im Winter kann man hier die Reize des waldeckischen Sauerlandes erleben. Wassertretbecken, Grillstation, Hallenbad, Schutzhütte, Aussichtsturm am Dommel, Kegelbahn und die Dommelhalle sorgen für Abwechslung.
D km 45 bis 50
Inmitten des herrlichen Misch- und Fichten- waldes wandern Sie zur Schutzhütte am „Wiggenknochen“ . Die Landschaft des Mittel-gebirges präsentiert sich hier von ihrer schönsten Seite. Sie biegen dann rechts ab in Richtung Stormbruch.
Stormbruch 420-735 m Einwohner: 418 Gästebetten: 10 Anzahl der Gastronomiebetriebe: 1 Ein stilles Dörfchen zwischen dem Diemelsee und den Sauerlandbergen lädt den Wanderer zu kurzen oder auch ausgedehnten Spaziergängen auf ausgezeichneten Wanderwegen mit Ruhebänken, Schutzhütten und Wassertretanlage ein. Der in unmittelbarer Nähe gelegene Diemelsee bietet viele Wassersportmöglichkeiten. Kinderspielplatz, Bolzplatz, Freizeitanlage, Leihbücherei, Grillstation Festhalle (ca.550 Plätze ), Sportplatz
Oberhalb des Ortes führt der Weg vorbei an Wiesen und Feldern. Vorbei am Kilometer 48 überqueren Sie die Straße nach Bontkirchen und erreichen nach mehreren hundert Metern ein Waldstück. Der Steig führt nun durch Fichten- und Mischwald oberhalb des Diemelsees ( Itter-Einlauf ) und bietet an mehreren Stellen schöne Ausblicke auf den Stausee mit Naturschutzgebiet.
D km 50 bis 60
Aus dem Wald kommend zeigt sich der Diemelsee von seiner hessischen Badeseite. Abwärts zum Uferrandweg bei den Campingplätzen gelangen Sie zur Großen Eschenseite.
Durch den Buchenwald und das Naturschutzgebiet des Diemelsee-Itterarmes wird der Endpunkt des Diemelsees erreicht. Hier überquert man die Diemelsee-Randstraße (L 3393) und wandert auf dem Diemelsteig hinauf in den Laubwald oberhalb von Kotthausen. Auf der gesamten Wanderstrecke bis zu den Wochenendhäusern "Am Fresenberg" bietet sich ein wunderschöner Blick auf den 3,2 km langen Itterarm.
Oberhalb der Wochenendhäusern führt der Weg durch den Laubwald zum Wanderparkplatz Helminghausen und dann wieter Richtung Sperrmauer. Über einen Zick-Zack-Weg an der Staumauer kommt man zum Kraftwerk, überquert eine kleine Brücke oberhalb des sog. Tosbeckens und wandert an der Diemel entlang bis zum kleinen Sperrwerk.Von hier erfolgt der Anstieg aus einer Höhe von 342 m ü. NN über den Weiherdamm mit imposantem Blick auf das Kraftwerkgebäude und die Staumauer. Nach Überwindung der 253 m Höhenmeter auf dem Steig zum Gipfel des Eisenberges mit einer Höhe von 595 m ü. NN wird der Wanderer durch die herrlichen Aussichtspunkte Staumauer (498 m ü. NN), Diemeltalsperre (522 m ü. NN) und Gipfelblick (558 m ü. NN) auf den See sowie die vielen Berge des Sauerlandes und Uplandes belohnt.
Vom Eisenberg-Gipfel, dem höchsten Berg der Stadt Marsberg, führt die Wanderung durch den Buchenwald, vorbei an historischen Landesgrenzsteinen hinab zum Wendepunkt des Original-Diemelsteiges auf die Höhe von 590 m ü. NN. Jetzt geht es wieder zurück zum Ausgangspunkt am Haus des Gastes in Heringhausen.
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Heringhausen (LUFTKURORT) 400-600 m Einwohner: 590 Gästebetten: 252 Anzahl der Gastronomiebetriebe: 7 Besonderheiten/touristische Einrichtungen: Bemerkenswert ist die der heiligen Barbara geweihte, um 1100 erbaute, aus Bruchsteinmauerwerk bestehende romanische Kirche. In den Jahren 1913 bis 1922 wurde die Diemeltalsperre erbaut. Der Ortsteil Heringhausen liegt unmittelbar am Ufer des idyllischen Diemelsees; Mittelpunkt des gleichnamigen Naturparks. Wasser, Wald und Berge bieten hier mannigfaltige Möglichkeiten für Urlaub und Erholung. Wildreiche Wälder rings um den See verlocken zu kleineren Spaziergängen oder ausgedehnten Wanderungen. Der See, mit Badestrand, gibt groß und klein Gelegenheit, sich im Wasser zu tummeln oder Wassersport zu betreiben. Die Anhänger des Angelsports finden in dem fischreichen Gewässer ein reiches Betätigungsfeld. Im Winter gespurte Langlauf-Loipen und Eisstockschießen. Haus des Gastes (Saal ca. 200 Plätze) mit Hallen- und Bewegungsbad mit Außen-schwimmbecken, Kinderbadelandschaft, Sauna, Solarium, Whirlpool, Kegelbahn, Restaurant, Spiel- und Aufenthaltsräume. Campingplätze für Durchgangs- und Dauercamper, Jugendzeltplatz, Naturlehrpfad, Elektro-, Tret- und Segelbootverleih, Strandbad (Eintritt frei), Kanufahren, Surfen und Segeln. Minigolfplatz mit großem Abenteuer-Spielplatz.
Helminghausen Einwohner: 219 Gästebetten: 60 Anzahl der Gastronomiebetriebe: 2 Besonderheiten/touristische Einrichtungen: Minigolfanlage, Wildgehege, Dorfgemeinschaftshalle, Sport-, Tennis- und Kinderspielplatz, Camping- und Jugendzeltplatz. Natur-Strandbad mit Jet-Float-Schwimmsteg, Kinderspielplatz, Hundebadestrand. Segeln, Surfen, Schwimmen und Tauchen sowie Angeln sind möglich. Elektro-, Tret- und Ruderbootverleih, Bootshafen des Motorschiffes „MS Mufert“. Fährschiffwandern von Ostern bis Oktober. Kostenlose Parkmöglichkeiten in der gesamten Ferienregion Diemelsee
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